Rasassspitze 2.941 m

Dieser beliebte Skiberg erhebt sich nordwestlich über der Sesvennahütte und bietet im Frühjahr genussreiche Firnabfahrten. Großartig ist der Rundblick vom Gipfel: Südwestlich erkennt man deutlich den Ortler mit seinen Trabanten; weiter nach Westen lockt die Sesvenna mit ihrem sanften Gletscherhang; nördlich erblickt man die Skiberge des Rojentales und das verlassene Fallungtal; nach Osten sind die Gipfel der Ötztaler Alpen, vor allem die Weißkugel, gut sichtbar.

Aufstieg:
Von der Hütte aus sieht man zwar nicht den Gipfel, aber man kann den gesamten Grat sehen, hinter dem die Aufstiegsspur verläuft. Man geht zuerst ein Stück in Richtung Schlinigpass talein, und steigt dann rechts, über ein am Anfang eher steiles und gestuftes Gelände hinauf, immer nur ein wenig links vom langen Rücken, der sich von der Spitze bis kurz oberhalb der Hütte erstreckt. Im mittleren Teil, wo der Gipfel gut sichtbar wird, ist der Aufstieg ziemlich flach und man erreicht dann wieder über steilere Hänge, sich nach rechts haltend, den eher flachen Südostgrat, nach links über ihn zum Vorgipfel (2.927m) und dann einem kurzen, aber eher steilen Grat entlang zum Hauptgipfel. Großartig ist der Rundblick vom Gipfel: Südwestlich erkennt man deutlich den Ortler mit seinen Trabanten; weiter nach Westen lockt die Sesvenna mit ihrem sanften Gletscherhang; nördlich erblickt man die Skiberge des Rojentales und das verlassene Fallungtal; nach Osten sind die Gipfel der Ötztaler Alpen, vor allem die Weißkugel, gut sichtbar.

Abfahrt:
a) Längs der Aufstiegsroute;
b) Bei sicheren Verhältnissen kann man über den ziemlich steilen Hang zwischen Vor- und Hauptgipfel abfahren und folgt danach wieder der Aufstiegsspur.
c) Sehr schön, immer bei sichersten Verhältnissen, ist auch die Abfahrt über den Hang etwas nördlich vom Gipfel, zwischen Rasaß und Craist’Alta. Gleich nach dem Hang hält man sich links, um wieder auf die Aufstiegsspur zu gelangen. Man kann aber auch über schöne Hänge direkt bis zum Schlinigpass abfahren. Von hier in ca. 20 Min. durch das flache Tal zurück zur Hütte. (Vorsicht, nicht die Hänge queren, um bis zur Hütte abfahren zu können!)

Weitere Abfahrten:
a) Nach Rojen fährt man direkt vom Gipfel in östlicher Richtung dem Grat entlang, der zur Seebödenspitze führt ab, bis kurz vor dem Schwarzen Kopf (2.722m), wo man dann links die Hänge abfahren kann, die in das Fallungtal führen. Bei sicheren Verhältnissen kann man vom Gipfel direkt über den steilen NO-Hang in das Fallungtal abfahren. Vorsicht! Die Abfahrt, sowie ein evtl. Aufstieg durch das Fallungtal erfordern sichere Schneeverhältnisse, da es sich um ein ziemlich schmales V-Tal handelt.
b) In das Schaftal gelangt man, indem man über den Rücken des Vorgipfels der Rasassspitze in südöstlicher Richtung zum Sattel zwischen Rasaß- und Vernungspitze (Punkt 2.870) abfährt. Von hier in östlicher Richtung über schöne Hänge am Rasassersee vorbei und auf die Steilhänge von Schwarzen Kopf und Vernung achtend gelangt man in das Zerzertal.

Aufstiegszeit: 2 bis 2½ Std.
Höhenunterschied: ca. 700 m

Hinweise:
Die Tour ist bei vernünftiger Anlage der Aufstiegs- und Abfahrtsspur kaum lawinengefährdet.
Bei der Abfahrt von der Scharte in Richtung Gletscher sollte man sich, entgegen einigen Beschreibungen, nicht zu weit nach links halten, um die steilen NW-Flanken der Fernerspitze zu meiden.
Der Gletscher hat auch Spalten, die Gefahren sind in der Regel aber geringfügig. Bei schlechter Sicht kann der Sesvennagletscher zu Orientierungsschwierigkeiten führen.

Öffnungszeiten

08. Februar - 22. April 2019
08. Juni - 20. Oktober 2019

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Sesvenna Hütte

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