Muntpitschen 3.162 m

Der felsige, pyramidenförmige Muntpitschen ist eigentlich kein Skiberg. Sollte jemand auch bei winterlichen Verhältnissen diesem formschönen Berg einen Gipfelbesuch abstatten, so wird er sicherlich von der großartigen Rundschau fasziniert sein.

Aufstieg:
Über den Gletscher auf der Aufstiegsspur zum Piz Sesvenna hinauf bis zum mittleren, eher flachen Teil des Gletschers, dann nach links, in Richtung der Scharte zwischen Muntpitschen und Foratrida. Auf dieser Scharte werden die Skier deponiert und man steigt dann zu Fuß über den Grat zum Gipfel.

Aufstiegszeit: Ab Hütte ca. 3½ Std.
Höhenunterschied: ca. 1000 m
Abfahrt: Die Abfahrt, natürlich nur ab Skidepot, erfolgt entlang der Aufstiegsspur. Der sehr steile N-Hang (Einfahrt etwas vor dem Gipfel) kann nur bei einwandfreien Firnverhältnissen gewagt werden. Für die Direktabfahrt zur Schliniger Alm siehe eigene Beschreibung.

Hinweise: 
Der Gipfelgrat erfordert Trittsicherheit. Kurz unterhalb der Scharte befindet sich eine im Winter nicht sichtbare Randspalte. Von einer Besteigung über den Nordgrat, der zur Fernerspitze führt, ist absolut abzuraten!

ÜBERSCHREITUNG SESVENNA – FORATRIDA – MUNTPITSCHEN
Erfahrene Alpinisten, die bereit sind Skier zu tragen, können die drei Dreitausender, Piz Sesvenna 3.204m, Foratrida 3.136m und Muntpitschen 3.162m, an einem Tag machen. Skivergnügen gibt es da natürlich keines. Diese Überschreitung, immer den Grat entlang, erfordert Können und große Vorsicht. Ein direkter Abstieg vom Muntpitschen über den Nordgrat ist auf alle Fälle zu meiden!

Öffnungszeiten

08. Februar - 22. April 2019
08. Juni - 20. Oktober 2019

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