Piz Sesvenna 3.204 m

Bekannt ist die Sesvenna wegen der großartigen Skitour im Winter, aber auch die nicht besonders schwere Sommertour über das sanfte Gletscherbecken auf Schweizer Seite, bietet ein faszinierendes Bergerlebnis.

Aufstieg:
Von der Hütte folgen wir dem gut markierten und ausgetretenen Steig Nr.5 in westlicher Richtung bis zum weiten Sattel der Sesvennascharte (Fuorcla Sesvenna) 2819m.
Kurz vor der Scharte, die uns erstmals den Blick zur Sesvenna freigibt, begegnen wir dem wunderschönen Furkelsee, in dessen glasklarem Wasser sich in der Morgensonne der zackige Föllerkopf spiegelt. Weiter unten erblicken wir einen weiteren dunkelblauen Bergsee: den Kloanberglsee (für die Einheimischen „Föllasee“) der schön am Fuße des Föllerkopfes liegt. Von der aussichtsreichen Fuorcla Sesvenna, wo man nicht selten Steinböcke antreffen kann, steigen wir ca. 80 Meter zum Sesvenna-Gletscher ab.
Nach dem Anseilen und der Steigeisenmontage, steigen wir über die sanfte Gletschertrasse auf bis zum Ostgrat, in der Scharte zwischen Foratrida und Piz Sesvenna. Über dem gut gangbaren und wenig ausgesetzten Blockgrat, erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel.

Höhenunterschied: gut 1000 m
Aufstiegszeit: 3,5 Std;

Hinweis:
Die Gletscherüberquerung ist nicht besonders schwierig, es hat aber ein paar Spalten und folglich ist das Seil gefragt! Der Gipfelgrat erfordert Trittsicherheit, ist aber nicht besonders schwierig. Der gesamte Routenverlauf ist recht übersichtlich und die eisfreien Strecken sind gut markiert.