Föllakopf 2878 m

Mit dem „Föllakopf“, dem Schliniger Hausberg, beginnen die so genannten „Engadiner Dolomiten“, eine kalkhaltige Gebirgsgruppe, die ein einmaliges Flair und u.a. den idealen Nährboden für das Edelweiß bietet. Bezaubernd ist die Kulisse dieses formschönen Gipfels als Spiegelbild im kristallklaren Wasser des Sesvenna- oder Furkelsees; grandios ist die gebotene Gipfelschau.

Aufstieg:
Von der Hütte folgen wir westlich dem gut markierten und ausgetretenen Steig Nr.5, bis wir nach einer guten halben Stunde zum Wegweiser stoßen, von dem der Föllerkopfsteig dann nach links (südlich) abzweigt. Nach Überschreitung einer markanten Kuppe, gelangen wir zum schönen, dunkelblauen Sesvennasee – von den Einheimischen Föllasee genannt. Vom See führt der Steig dann hinauf über eine immer steiler werdende Schuttflanke, die dann im oberen Teil zu einer Rinne zwischen markanten und zackigen Felsen wird. Wir erreichen den breiten Westgrat und über ihn den Gipfel.

Aufstiegszeit: 2 Std.
Höhenunterschied: 620 m
Abstieg: Längs der Aufstiegsroute.

Der Abstieg über den Ostgrat in Richtung Fernerspitze ist etwas ausgesetzter.